Soziale Fachschulen des Evangelischen Johannesstifts Berlin

In den Sozialen Fachschulen spiegeln sich die drei großen Arbeitsbereiche des Evangelischen Johannesstifts wieder: Geriatrie und Altenhilfe, Behindertenhilfe und Jugendhilfe. Soziale Fachschulen - das bedeutet ein Maximum an Fachlichkeit, Praxisnähe und Ausbildungsvielfalt unter einem Dach!

Derzeit werden folgende Qualifikationsbereiche angeboten:
  • Die > Berufsfachschule für Sozialassistenz ermöglicht eine berufliche Erstausbildung für unterstützende Tätigkeiten im sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Bereich. Sie dauert zwei Jahre und schafft Voraussetzung für weiterführende Qualifizierung, z.B. an Fachschulen.
    Abschluss: staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in
  • Die auf den Erweiterten Hauptschulabschluss aufbauende einjährige > Berufsfachschule für Sozialwesen gibt Berufsorientierungen in sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Arbeitsfeldern und sie ermöglicht den Erwerb des Mittleren Schulabschlusses.
    Bei erfolgreichem Abschluss ist sie eine Zugangsvoraussetzung für die Aufnahme in die Fachschule für Heilerziehungspflege.
  • Die > Fachschule für Heilerziehungspflege bildet für den Bereich der Behindertenhilfe Fachkräfte in einer dreijährigen Ausbildung aus.
    Abschluss: staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in
  • In der > Fachschule für Sozialpädagogik kann die dreijährige Ausbildung zur/zum Erzieher/in absolviert werden.
    Abschluss: staatlich anerkannte/r Erzieher/in
  • In der > Berufsfachschule für Altenpflege findet der schulische Teil der dreijährigen dualen Ausbildung zur Fachkraft in der Altenpflege statt.
    Abschluss: staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in
Alle Schulen sind staatlich anerkannt.

Wir bieten Ihnen

  • Qualifizierte sozialpädagogisch und sozialpflegerisch ausgerichtete Ausbildungen
  • Berufsorientierungen in sozialen Arbeitsbereichen mit der Möglichkeit des Erwerbs des Mittleren Schulabschlusses und der Zugangsvoraussetzung für den Besuch der Fachschule für Heilerziehungspflege (Berufsfachschule für Sozialwesen)
  • Ausbildungen mit großer Praxisnähe
  • Austausch mit Mitarbeiter/innen aus der Praxis
  • Eine kleine überschaubare Schulgemeinschaft auf dem schönen, parkähnlichen Gelände des Johannesstifts
  • Intensive Beratung und Betreuung, auch während der Praxisphasen
  • Die Möglichkeit, sich mit ethischen und religiösen Fragestellungen auseinander zu setzen
  • Die Nutzung von Anlagen und Einrichtungen des Johannesstifts im Rahmen des Unterrichts
  • Wohngelegenheiten im Schulgebäude zu einer günstigen Miete

Personal

Das Kollegium der Sozialen Fachschulen setzt sich aus hauptamtlichen und nebenberuflichen Lehrkräften zusammen. Alle Lehrkräfte verfügen neben einer Unterrichtsgenehmigung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin über fachwissenschaftliche, didaktische und erwachsenbildnerische Kompetenzen und berufliche Praxiserfahrungen in Handlungsfeldern der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe.

Rechtliche Grundlagen, Kosten und Organisatorisches

Rechtliche Grundlagen für die unterschiedlichen (Aus-) Bildungsgänge sind:

  • die Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin für die entsprechenden Schulzweige
  • das Sozialberufe-Anerkennungs-Gesetz Berlin (SozBAG)
  • das Bundesaltenpflegegesetz (AltPflG)
  • die Altenpflege- Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (AltPflAPrV)

Alle unsere (Aus-) Bildungsgänge sind schulgeldpflichtig.

Je nach Schulzweig bestehen Möglichkeiten der finanziellen Förderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAFöG), bzw. der Agentur für Arbeit. Auskünfte hierzu erteilt das zuständige BAFöG-Amt im Wohnbezirk, bzw. das zuständige Job-Center.

Ausbildungsbeginn

In der Regel nach den Berliner Sommerferien.

In der Berufsfachschule für Altenpflege in der Regel am 1. Oktober.

Bewerbung

Sie können sich jederzeit an unserer Schule bewerben, wir empfehlen einen Vorlauf von einem halben Jahr. Dazu müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Zeugnisse über die geforderte Schulbildung (ggf. aktuelles Halbjahreszeugnis), Berufsausbildung, Berufspraxis
  • Schriftliche Erklärung, ob Vorstrafen vorliegen
  • Ein ausreichend frankierter Rückumschlag, wenn Sie Ihre Unterlagen zurückbekommen möchten, falls wir Ihnen keinen Platz anbieten