LSK Projekte in Friedrichshain-Kreuzberg
Berufsorientierung im Gesundheits- und Sozialbereich an einer Sekundarschule
Laufzeit: 01.05. - 30.11.2012
Schülerinnen und Schüler von Sekundarschulen haben häufig wenig konkrete Vorstellungen zu den zumeist in den 9. Klassen anstehenden Betriebspraktika. Sie sind nicht über die Vielfalt der Berufsangebote gerade im sozialen Bereich informiert. Besonders männliche Schüler schrecken wegen Informationsmangels häufig vor Berufen im sozialen Bereich zurück. Selten werden Praktika gezielt und nach Interessenslage angebahnt. Die Wille gGmbH führt Informationsveranstaltungen an ein bis zwei Sekundarschulen durch bei denen den Schüler/innen Kontakte zu Gesundheits- und Sozialeinrichtungen vermittelt und Ausbildungswege aufgezeigt werden. Konkrete Praktikumsangebote werden ebenfalls vermittelt. Praktikumsgeber werden verstärkt auf einen größer werdenden Bedarf an Praktikumsplätze für Integrationsschüler hingewiesen.
Nähere Informationen gibt Ihnen gerne Frau Andrea Schneider-Mezari
Fon: +49 (0)30 26 47 62 20
E-Mail: andrea.schneider-mezari@diewille.de
Das Berufsbild Sozialassistenz am Berliner Arbeitsmarkt
Laufzeit: 01.06.2011 - 31.12.2011 (beendet)
Wir beraten in dem Projekt sowohl Stadtteilmütter, die im Anschluss an ihre Weiterbildung zur Sozialassistentin und ihre Spezialisierung im Lernfeld "Interkulturelle Familienarbeit" den Zugang zum Arbeitsmarkt absolvieren werden und auch potentielle Arbeitgeber/innen, die wir über das neue Berufsbild informieren und gemeinsam die Leistungsbeschreibungsgerechten Einsatzmöglichkeiten der Stadtteilmütter definieren.
Mehr junge Männer in sozialen Berufen
Laufzeit: 01.05.2011 - 30.11.2011 (beendet)
Männliche Fachkräfte sind in sozialen Berufen deutlich unterrepräsentiert. Sie fehlen insbesondere im pädagogischen Arbeitsfeld. Das Projekt informiert und motiviert junge Männer mit und ohne Migrationshintergrund für eine Ausbildung in einem sozialen Beruf. In Kooperation mit sozialen Einrichtungen im Bezirk stellen wir durch Besuche und Praktika die verschiedenen Arbeitsfelder und Entwicklungsmöglichkeiten in sozialen Berufen vor.
Infos unter www.bbwa-berlin.de
Praxiscenter
Die von den Jobcentern zugewiesenen Personen in AGH-MAE Maßnahmen sind zunehmend mit verschiedenen Vermittlungshemmnissen belastet, die einen Einsatz in gemeinnützigen, öffentlichen Einrichtungen erschweren. Menschen mit gesundheitlichen, körperlichen wie psychischen Einschränkungen, sozial Benachteiligte oder Behinderte brauchen passende Angebote, um an Erwerbstätigkeit herangeführt zu werden.
Das Praxiscenter der Die Wille gGmbH, direkt am Standort des Trägers, in der Wilhelmstraße 115, Berlin – Kreuzberg, bietet Langzeitarbeitslosen, mit Vermittlungshemmnissen arbeitsrelevante Trainingsangebote unter fachlicher Anleitung.
Bürgerarbeit
Im dem Modellprojekt des Bundesarbeitsministeriums sollen 34.000 Langzeitarbeitslose (in Berlin davon ca. 2.200) mit gemeinnütziger Arbeit beschäftigt werden. Für einen Förderzeitraum von bis zu 36 Monaten können Bürgerarbeitsplätze für Arbeitslose, die SGB II - Leistungen beziehen und denen eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht möglich ist gefördert werden. Die in Frage kommenden Arbeitslosen müssen vorher eine mindestens 6-monatige Aktivierungsphase des Modellprojekts „Bürgerarbeit“ durchlaufen haben.
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Die Wille gGmbH hat beim Interessenbekundungsverfahren in verschiedenen Berliner Bezirken erfolgreich mitgearbeitet. Nun können wir bewährte Kooperationspartner unterstützen, entsprechende personelle Unterstützung für Projekte zu beantragen.
Rahmenbedingungen der Bürgerarbeitsplätze sind derzeit
Laufzeit max. 3 Jahre
Beginn: frühestens 15.01.2011
Ende: spätestens 31.12.2014
Förderung für 30 Std./ Wo mit 900€ ANbrutto (1.080,- € AGbrutto)
Die Projekte bzw. Tätigkeiten müssen zusätzlich sein und im öffentlichen Interesse liegen.
Die Auswahl der Teilnehmenden obliegt den Jobcentern.
Infos zur Bürgerarbeit unter: www.buergerarbeit.bund.de
Nähere Informationen gibt Ihnen gerne Frau Andrea Schneider-Mezari
Fon: +49 (0)30 26 47 62 20
E-Mail: andrea.schneider-mezari@diewille.de
Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung (PEB) – Projekt: Zukunft durch Beruf
Von 2008 bis 2011 koordinierte Die Wille gGmbH im Fachbereich Arbeitsförderung die Arbeit der Stadtteilmütter in Friedrichshain-Kreuzberg. In dieser Zeit, haben Frauen mit Migrationshintergrund, viele Erfahrungen und Wissen als Multiplikatorinnen in der interkulturellen Familienarbeit gesammelt und mit sozialpädagogischer Begleitung in den Kinder-, Jugend – und Familientreffpunkten des Bezirkes erprobt. Seit 4 Jahren arbeiten Stadtteilmütter in Berlin mit, an der Verbesserung von Bildungschancen, dem Erwerb von Sprachkompetenz und beruflichen Perspektiven benachteiligter Kinder. Die eigene interkulturelle Kompetenz in Verbindung mit erworbenem Wissen, Kenntnissen und Erfahrungen als Stadtteilmutter waren der Anfang für eine selbstbestimmte gesellschaftliche und soziale Integration für Frauen, die bisher keine berufliche Zukunft hatten.
Die Wille gGmbH hat innerhalb des Projektes „Zukunft durch Beruf“ erstmalig in Berlin die Voraussetzungen geschaffen, dass Stadtteilmütter auch berufliche Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt haben werden. In Kooperation mit dem Diakonischen Bildungszentrum Lobetal wurde die Weiterbildung zur Sozialassistentin / zum Sozialassistenten mit dem innovativen Lernfeld „Interkulturelle Familienbegleitung “ für die Zielgruppe der Stadtteilmütter entwickelt.
Die Dozentinnen und Dozenten aus dem Fachbereich Bildung der Die Wille gGmbH arbeiteten in der Weiterbildung an dem Ziel, über dieses Lernfeld den Zugang zu Familien mit interkulturellem Hintergrund oder Migration zu verbessern. Im Dezember 2011 standen die ersten Sozialassistentinnen mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Familienarbeit dem Berliner Arbeitsmarkt als Ergebnis des erfolgreichen Projektes zur Verfügung.
Sozialkaufhaus Fundgrube - Kreuzberg
Das Projekt war eine Kooperation der Die Wille gGmbH und der Behindertenhilfe des Evangelischen Johannesstiftes. Aufbauend auf den Erfahrungen der Behindertenhilfe mit dem Sozialkaufhaus „Fundgrube-Spandau“ wurde Anfang März 2009 in Kreuzberg ein Laden für die Abgabe von Sachspenden zum Selbstkostenpreis geschaffen.
Die Wille gGmbH hat den Aufbau des Standortes Fundgrube - Kreuzberg im Rahmen der Arbeitsförderung personell unterstützt. Für langzeitarbeitslose, benachteiligte Menschen wurden Arbeitsgelegenheiten angeboten.
Im Ergebnis des Kooperationsprojektes wurde für eine bedürftige Bevölkerungsgruppe ein festes Angebot an Bekleidung und Haushaltswaren geschaffen. Das Sozialkaufhaus Fundgrube - Kreuzberg war somit Anlaufpunkt unterschiedlicher Menschen und Gruppen in Kreuzberg und integriert erfolgreich Menschen mit Benachteiligung in das Gemeinwesen.
Das Sozialkaufhaus Fundgrube - Kreuzberg wurde im November 2011 geschlossen.
Kunst auf Friedhöfen
2009 wurde im Rahmen eines Beschäftigungsprojektes mit dem Jobcenter Tempelhof-Schöneberg das Projekt „Kunst auf Friedhöfen“ realisiert. Zehn Menschen mit unterschiedlichen biografischen und künstlerischen Hintergründen entwickelten und verwirklichten innerhalb von sechs Monaten ihre Ideen auf folgenden Friedhöfen: Alter St. Matthäus-Friedhof, Neuer St. Michael-Friedhof, Friedhof St. Matthias und Kirchhof der Ev. Kirchengemeinde Marienfelde.
Klicken Sie hier, um die Ergebnisse einzusehen.
Für den Herbst 2012 wird wieder so ein Projekt angedacht.
Qualifikation durch Videoarbeit
Innerhalb der Beschäftigungsprogramme der Die Wille werden auch medienpädagogische Projekte verwirklicht. So wurde z.B. im Rahmen eines Projektes mit erwerbslosen Jugendlichen mit abgeschlossener Berufsausbildung eine Videoproduktion realisiert, bei der sich die Beteiligten auf besondere Weise mit ihrer schwierigen Lage auseinandersetzen konnten.
Im Mittelpunkt der filmischen Arbeit standen eine Reihe von Fragen, mit denen diese Jugendlichen ständig konfrontiert werden, ob in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer Arbeitslosigkeit oder der damit verbundenen sozialen Situation. Fragen wie: Welchen Stellenwert hat Arbeit heute, nicht zuletzt unter geschlechtsspezifischen Aspekten? Wie gestalte ich meinen Tag effektiv, wenn ich arbeitslos bin? Mit welchen Arbeiten kann ich mich identifizieren? Gibt es für mich Arbeitsmöglichkeiten in meinem Kiez und darüber hinaus in Berlin? Wie komme ich konkret zu einem Job?
Während sich die Jugendlichen mit diesen Fragen kreativ auseinandersetzten, trainierten sie gleichzeitig eine ganze Reihe von wichtigen Eigenschaften, wie Durchhaltevermögen und Verbindlichkeit sowie die Fähigkeit, Konflikt bewältigend und effektiv im Team arbeiten zu können, denn diese Kompetenzen sind für eine erfolgreiche Film- und Videoarbeit unerlässlich. Da Jugendliche in der Regel gerade gegenüber Film und Video sehr interessiert und aufgeschlossen sind, hat sich dieses Medium als besonders geeignet erwiesen, um sie mit schwierigen Fragestellungen zu konfrontieren und ihnen gleichzeitig eine eigenständige ergebnisorientierte Auseinandersetzung zu ermöglichen. Darüber hinaus entwickeln sie ihre technischen Kenntnisse und Fähigkeiten weiter. Am Ende des Projektes haben alle beteiligten Jugendlichen einen fertigen Film in der Hand, den sie gemeinsam geschaffen haben und auf den sie stolz sein können.
