Dokumentation - Projekte der Arbeitsförderung

 

Pflege als Beruf(ung)

Laufzeit: 01.02.2013 - 30.11.2013
Im  Arbeitsfeld Pflege und Betreuung wird es in den nächsten Jahren einen enormen Arbeitskräftebedarf geben. Dem gegenüber gibt es ein hohes Potenzial erwerbsloser Migrantinnen und Migrantan, die gute Voraussetzungen für dieses Arbeitsfeld mitbringen, jedoch Vorbehalte gegen professionelle, insbesondere außerhäusliche Pflege und Betreuung von Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen haben. Gleichzeitig wächst der Anteil älterer Migrantinnen und Migranten, die von Familienangehörigen nicht im wünschenswerten Umfang gepflegt und betreut werden können. In diesem Projekt ging es darum  Vorbehalte aufzugreifen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und sie aufzuarbeiten. Über den Weg bestehende Vorurteile zu hinterfragen und mit familiären und gesellschaftlichen Gegebenheiten/Erfordernissen abzugleichen, gelang es ein größeres Interesse für dieses Arbeitsfeld zu wecken.
Infos unter www.bbwa-berlin.de
Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds).

 

 

 

 

Gesundheit und Soziales im Blick - berufliche Orientierung für Migrantinnen

Laufzeit: 01.02.2013 - 30.11.2013
Frauen mit Migrationshintergrund wurden in Informationsveranstaltungen die Einsatzfelder im Bereich Gesundheit und Soziales vorgestellt. Ausbildungswege, Einstiegsmöglichkeiten -insbesondere für geringqualifizierte Quereinsteigerinnen- wurden ebenso erläutert wie die Arbeitsbedingungen. Erwerbstätige Migrantinnen aus diesen Bereichen veranschaulichten ihren Arbeitsalltag. Der gemeinsame Besuch von  Einrichtungen half einen  Eindruck zu gewinnen und Barrieren abzubauen. Für Frauen, die sich für dieses Arbeitsfeld interessieren, wurden individuelle berufsorientierende Gespräche durchgeführt sowie Hospitationen und Praktika organisiert und begleitet.
Infos unter www.bbwa-berlin.de
Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds).

 

 

 
BeratungsCenter: „Anerkennung von ausländischen Abschlüssen und Berufsorientierung“

Das Angebot des BeratungsCenters richtete sich in erster Linie an Migrantinnen und Migranten, deren im Ausland abgeschlossene Ausbildung hier nicht anerkannt ist. Unabhängig davon, ob sie sich in einem laufenden Anerkennungsverfahren befanden oder dieses bereits abgeschlossen hatten, wurden sie bei der Berufsorientierung, bei der Arbeitsplatzsuche und beim Berufseinstieg unterstützt.
Auch die Suche nach zielführenden Qualifizierungen war Bestandteil dieses Projektes wobei der Schwerpunkt auf der Vermittlung in den Berufsbereich „Gesundheit und Soziales“ lagt. Es stand ein breites Arbeitgebernetzwerk, u.a. die verschiedenen Einrichtungen des Ev. Johannesstiftes, zur Verfügung.
Dieses berlinweite Unterstützungsangebot stand allen arbeitsuchenden Zuwanderinnen und Zuwanderern offen, unabhängig davon, ob sie Leistungen der Arbeitsagentur oder des JobCenters erhielten.

 

Berufsorientierung im Gesundheits- und Sozialbereich an einer Sekundarschule

Laufzeit: 01.05.2012 - 30.11.2012
Berufe aus dem sozialen und Gesundheitsbereich wurden in der Freiligrath Schule vorgestellt, um Schüler/innen für dieses Berufsfeld zu interessieren. Den Schüler/innen wurden Kontakte zu Gesundheits- und Sozialeinrichtungen  vermittelt und Ausbildungswege aufgezeigt. Konkrete Praktikumsangebote kamen ebenfalls zustande. Praktikumsgeber wurden im Rahmen von Inklusion verstärkt auf die Notwendigkeit des Angebotes von Praktikumsplätzen für Integrationsschüler hingewiesen.

 

Das Berufsbild Sozialassistenz am Berliner Arbeitsmarkt

Laufzeit: 01.06.2011 - 31.12.2011
Wir berieten in dem Projekt sowohl Stadtteilmütter, die im Anschluss an ihre Weiterbildung zur Sozialassistentin und ihre Spezialisierung im Lernfeld "Interkulturelle Familienarbeit" den Zugang zum Arbeitsmarkt absolvierten und auch potentielle Arbeitgeber/innen, die wir über das neue Berufsbild informierten und gemeinsam die Leistungsbeschreibungsgerechten Einsatzmöglichkeiten der Stadtteilmütter definierten.

 

Mehr junge Männer in sozialen Berufen

Laufzeit: 01.05.2011 - 30.11.2011
Männliche Fachkräfte sind in sozialen Berufen deutlich unterrepräsentiert. Sie fehlen insbesondere im pädagogischen Arbeitsfeld. Das Projekt informiert und motiviert junge Männer mit und ohne Migrationshintergrund für eine Ausbildung in einem sozialen Beruf. In Kooperation mit sozialen Einrichtungen im Bezirk stellen wir durch Besuche und Praktika die verschiedenen Arbeitsfelder und Entwicklungsmöglichkeiten in sozialen Berufen vor.
Infos unter www.bbwa-berlin.de

 

  

Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung (PEB) – Projekt: Zukunft durch Beruf

Von 2008 bis 2011 koordinierte Die Wille gGmbH im Fachbereich Arbeitsförderung die Arbeit der Stadtteilmütter in Friedrichshain-Kreuzberg. In dieser Zeit, haben Frauen mit Migrationshintergrund, viele Erfahrungen und Wissen als Multiplikatorinnen in der interkulturellen Familienarbeit gesammelt und mit sozialpädagogischer Begleitung in den Kinder-, Jugend – und Familientreffpunkten des Bezirkes erprobt. Seit 4 Jahren arbeiten Stadtteilmütter in Berlin mit, an der Verbesserung von Bildungschancen, dem Erwerb von Sprachkompetenz und beruflichen Perspektiven benachteiligter Kinder. Die eigene interkulturelle Kompetenz in Verbindung mit erworbenem Wissen, Kenntnissen und Erfahrungen als Stadtteilmutter waren der Anfang für eine selbstbestimmte gesellschaftliche und soziale Integration für Frauen, die bisher keine berufliche Zukunft hatten.Die Wille gGmbH hat innerhalb des Projektes „Zukunft durch Beruf“ erstmalig in Berlin die Voraussetzungen geschaffen, dass Stadtteilmütter auch berufliche Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt haben werden. In Kooperation mit dem Diakonischen Bildungszentrum Lobetal wurde die Weiterbildung zur Sozialassistentin / zum Sozialassistenten mit dem innovativen Lernfeld „Interkulturelle Familienbegleitung “ für die Zielgruppe der Stadtteilmütter entwickelt.
Die Dozentinnen und Dozenten aus dem Fachbereich Bildung der Die Wille gGmbH arbeiteten in der Weiterbildung an dem Ziel, über dieses Lernfeld den Zugang zu Familien mit interkulturellem Hintergrund oder Migration zu verbessern. Im Dezember 2011 standen die ersten Sozialassistentinnen mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Familienarbeit dem Berliner Arbeitsmarkt als Ergebnis des erfolgreichen Projektes zur Verfügung.

 

Sozialkaufhaus Fundgrube - Kreuzberg

Das Projekt war eine Kooperation der Die Wille gGmbH und der Behindertenhilfe des Evangelischen Johannesstiftes. Aufbauend auf den Erfahrungen der Behindertenhilfe mit dem Sozialkaufhaus „Fundgrube-Spandau“ wurde Anfang März 2009 in Kreuzberg ein Laden für die Abgabe von Sachspenden zum Selbstkostenpreis geschaffen.
Die Wille gGmbH hat den Aufbau des Standortes Fundgrube - Kreuzberg im Rahmen der Arbeitsförderung personell unterstützt. Für langzeitarbeitslose, benachteiligte Menschen wurden Arbeitsgelegenheiten angeboten.
Im Ergebnis des Kooperationsprojektes wurde für eine bedürftige Bevölkerungsgruppe ein festes Angebot an Bekleidung und Haushaltswaren geschaffen. Das Sozialkaufhaus Fundgrube - Kreuzberg war somit Anlaufpunkt unterschiedlicher Menschen und Gruppen in Kreuzberg und integriert erfolgreich Menschen mit Benachteiligung in das Gemeinwesen.
Das Sozialkaufhaus Fundgrube - Kreuzberg wurde im November 2011 geschlossen.

 

Kunst auf Friedhöfen

2009 wurde im Rahmen eines Beschäftigungsprojektes mit dem Jobcenter Tempelhof-Schöneberg das Projekt „Kunst auf Friedhöfen“ realisiert. Zehn Menschen mit unterschiedlichen biografischen und künstlerischen Hintergründen entwickelten und verwirklichten innerhalb von sechs Monaten ihre Ideen auf folgenden Friedhöfen: Alter St. Matthäus-Friedhof, Neuer St. Michael-Friedhof, Friedhof St. Matthias und Kirchhof der Ev. Kirchengemeinde Marienfelde.
Klicken Sie hier, um die Ergebnisse einzusehen.

 

 

Qualifikation durch Videoarbeit

Innerhalb der Beschäftigungsprogramme der Die Wille werden auch medienpädagogische Projekte verwirklicht. So wurde z.B. im Rahmen eines Projektes mit erwerbslosen Jugendlichen mit abgeschlossener Berufsausbildung eine Videoproduktion realisiert, bei der sich die Beteiligten auf besondere Weise mit ihrer schwierigen Lage auseinandersetzen konnten.
Im Mittelpunkt der filmischen Arbeit standen eine Reihe von Fragen, mit denen diese Jugendlichen ständig konfrontiert werden, ob in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer Arbeitslosigkeit oder der damit verbundenen sozialen Situation. Fragen wie: Welchen Stellenwert hat Arbeit heute, nicht zuletzt unter geschlechtsspezifischen Aspekten? Wie gestalte ich meinen Tag effektiv, wenn ich arbeitslos bin? Mit welchen Arbeiten kann ich mich identifizieren? Gibt es für mich Arbeitsmöglichkeiten in meinem Kiez und darüber hinaus in Berlin? Wie komme ich konkret zu einem Job?
Während sich die Jugendlichen mit diesen Fragen kreativ auseinandersetzten, trainierten sie gleichzeitig eine ganze Reihe von wichtigen Eigenschaften, wie Durchhaltevermögen und Verbindlichkeit sowie die Fähigkeit, Konflikt bewältigend und effektiv im Team arbeiten zu können, denn diese Kompetenzen sind für eine erfolgreiche Film- und Videoarbeit unerlässlich. Da Jugendliche in der Regel gerade gegenüber Film und Video sehr interessiert und aufgeschlossen sind, hat sich dieses Medium als besonders geeignet erwiesen, um sie mit schwierigen Fragestellungen zu konfrontieren und ihnen gleichzeitig eine eigenständige ergebnisorientierte Auseinandersetzung zu ermöglichen. Darüber hinaus entwickeln sie ihre technischen Kenntnisse und Fähigkeiten weiter. Am Ende des Projektes haben alle beteiligten Jugendlichen einen fertigen Film in der Hand, den sie gemeinsam geschaffen haben und auf den sie stolz sein können.