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ECO PC in der Jugendstrafanstalt Berlin und der Justizvollzugsanstalt für Frauen

Die beiden Werkstätten in den Anstalten sind jeweils mit 12 Arbeitsplätzen ausgestattet. Die Projekte bieten einen niederschwelligen Einstieg in Beschäftigung und Qualifizierung für inhaftierte Frauen und junge Männer. Die Verweildauer im Projekt beträgt in der Regel 6 Monate, kann jedoch in Absprache mit der Anstaltsleitung verlängert werden.

Im Einzelnen umfasst ECO-PC Berlin folgende Teilaktivitäten:

  • Beschäftigung und Unterweisung in den ECO-PC Werkstätten
  • Vermittlung von Grundlagenwissen in der Bedienung und dem Umgang mit EDV-Technik
  • Förderung von Basiswissen und Alltagskompetenzen
  • individuelle Lern- und Berufswegbegleitung zur kontinuierlichen und kooperativen Begleitung und Unterstützung der Teilnehmer/innen

Grundsätzlich gilt für die Arbeit im Strafvollzug, dass ohne die Förderung sozialer und personaler Kompetenzen keine adäquate Vorbereitung auf das Berufsleben und die Bewältigung von Alltagssituationen nach der Haftzeit erfolgen kann. In diesem Prozess greifen die einzelnen Module des ECO-PC Konzepts ineinander und haben sich gerade auch im Hinblick auf ständig wechselnde Gruppenzusammensetzung in der Praxis bewährt. Bei Bedarf können ergänzend Potenzial-Assessments zur Ermittlung der persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten und JobKick-Trainings zur Stärkung des Selbstvertrauens, der Motivation und insbesondere der Teamfähigkeit eingesetzt werden.

JSA Berlin Ivica Kobetic, Fon: +49 (0)30 901 44 26 87
JVA für Frauen Pankow Uwe Kehl, Fon: +49 (0)30 90 24 57 98

 

Land Berlin

 

 

 

ECO PC in der JVA Cottbus - Dissenchen

Das im März 2006 gestartete Projekt „JobFit“ richtet sich an langstrafige Teilnehmer der JVA Cottbus-Dissenchen, die in einem überschaubaren Zeitraum mit der Entlassung aus dem Strafvollzug rechnen können. Die Teilnehmer erwerben und festigen Grundlagenwissen im Bereich der IT-Medien und grundlegende Alltags- und Schlüsselkompetenzen, um für einen Wiedereinstieg in das Leben nach der Haftentlassung gerüstet zu sein.

Neben der Orientierung auf Kenntnisse und praxisbezogenen Fertigkeit für den allgemeinen Arbeitsmarktes steht der spezifische Förderbedarf der einzelnen Teilnehmer im Mittelpunkt des Projektes ECO-PC. Den Teilnehmern werden grundlegende soziale und personale Fertigkeiten, Basiswissen und Alltagskompetenzen vermittelt sowie Lern- und Selbstlern¬prozesse angeregt.

Praktische Werkstattarbeit und handlungsorientierte Vermittlung grundlegender Fach- und Alltagskompetenzen werden zu gleichen Teilen umgesetzt. Vorrangiges Ziel ist dabei die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen zur Vorbereitung auf das Berufsleben und zur Bewältigung von Alltagssituationen nach der Haftentlassung.

Die Vermittlung von PC-Anwender-Kenntnissen basiert auf den Inhalten des Europäischen Computerführerscheins (ECDL) und der Zertifizierung für PC Hard- und Softwaretechniker (IT-Tech), beides unabhängige, national und international anerkannte Zertifikate.

Das Projekt sieht 6 bis 18 -monatige Maßnahmen während der Vorbereitung auf die Haftentlassung vor. Zeitgleich sind jeweils 18 Teilnehmer im Projekt.

Projektleitung: Veikko Alex, Fon.: +49 (0)355 488 80 App: 315

Gefördert durch:

Europäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische UnionLand Brandenburg

 

 

 

 

 

 

ECO PC in der JVA Luckau-Duben

Das Projekt „IT-Einstieg“ begann seine Arbeit im August 2005, also zu einem Zeitpunkt, als der Anstaltsbetrieb sich noch in einer Aufbausituation befand. In der Werkstatt wird parallel mit einer Gruppe von acht Frauen und einer Gruppe von acht Männern gearbeitet. Der unmittelbare zeitliche Zusammenhang zwischen Projektteilnahme und Entlassungstermin ist für die Wiedereingliederung der Teilnehmenden in Beschäftigung nach Haftentlassung von großer Bedeutung, gerade im Hinblick auf die rasante technische Weiterentwicklung im IT-Bereich.

„IT-Einstieg“ beinhaltet die Vermittlung von Grundkenntnissen in der Arbeit mit dem Office-Paket, basierend auf den Inhalten des Europäischen Computerführerscheins (ECDL). Das grundsätzliche Interesse der Teilnehmenden an Computern soll genutzt werden, um fachliche Kenntnisse und den richtigen Umgang mit Anwendersoftware zu erproben. Die Teilnehmenden lernen, tägliche Arbeiten beruflich wie privat mit Hilfe des PC auszuführen.

Der ECDL ist ein unabhängiges, international anerkanntes Zertifikat, mit dem die Absolventen ihre PC-Anwenderkenntnisse belegen können. Immer mehr Unternehmen greifen auf dieses Zertifikat zurück, um eine einheitliche Wissensbasis ihrer Mitarbeiter/innen zu bilden. Mit dem bestandenen ECDL werden dem/r Inhaber/in Computerkenntnisse in den Bereichen Hardware, Betriebssysteme, Büroanwendungen und Internet bescheinigt.

Letzteres wird im Rahmen des Projekts durch Einsatz von Simulationssoftware angeboten. Die internetgestützte ECDL - Prüfung kann in dafür ausgestatteten und sicherheitstechnisch geprüften Räumen der Haftanstalt durchgeführt werden.

Neben bzw. mit der Vermittlung von Fachkenntnissen wird nicht nur das Basiswissen der Teilnehmenden an lebens-/berufspraktische Beispielen im Rahmen des Unterrichts gefördert (z.B. Lese-, Rechtschreib- und Mathekenntnisse), darüber hinaus werden ihnen Schlüsselkompetenzen vermittelt.

Projektleitung: Angela Homagk, Fon: +49 (0)35456 672 45

Gefördert durch:

Europäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische UnionLand Brandenburg

 

 

 

 

 

Europäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische UnionLand Brandenburg

 

 

 

 

 

Europäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische UnionLand Brandenburg