Geförderte Ausbildung – der Weg ins Berufsleben
Jugendliche, die auf Grund ihrer individuellen Lebenssituation auf dem normalen Ausbildungsmarkt keinen Ausbildungsplatz finden, absolvieren mit Unterstützung des Jugendamtes eine geregelte Ausbildung.
Manchmal führen familiäre Spannungen oder Probleme, Schulschwierigkeiten, Probleme im Freundeskreis dazu, dass junge Menschen auf dem „normalen“ Weg keinen Ausbildungsplatz finden, obwohl sie die notwendigen Fähigkeiten besitzen. Mit Unterstützung des Jugendamtes erhalten diese jungen Menschen im Rahmen der geförderten Aus-bildung die Chance, einen geregelten Ausbildungsabschluss zu erreichen. Sie legen damit den Grund-stein für eine selbständige Lebensführung und eigenverantwortliche Existenzsicherung.
Am Anfang steht eine individuelle genaue Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihren Stärken, Schwächen und Problemen. Sie werden dabei von den sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mit-arbeitern unterstützt. Der jeweilige Förderbedarf wird benannt und es werden Möglichkeiten gesucht, diesen Förderbedarf umzusetzen. Anschließend erhält der Jugendliche die Möglichkeit, sich im gewählten Beruf zu erproben und so seine Berufswahl zu bestätigen oder ggf. auch nochmal zu ändern.
Die Durchführung der Ausbildung selber folgt dann den geltenden Vorschriften der jeweiligen Ausbildungsordnung.
Während der Ausbildung halten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes Kontakt zur Ausbildungsstelle, um ggf. bei Konflikten zu vermitteln oder bei auftretenden Schwierigkeiten alle Beteiligten bei der Lösungsfindung zu unterstützen. Daneben motivieren sie die Jugendlichen zur Auseinandersetzung mit wichtigen Alltagsthemen wie z. B. Suchtverhalten, Umgangsformen u. ä. Sie beraten und unterstützen außerdem im Umgang mit Behörden und anderen Fragen der selbständigen Lebensführung.
Kontakt:
Jugendhilfe Spandau/Berufliche Förderung
Schönwalder Allee 26/9a
13587 Berlin
Stellv. Leitung Berufliche Förderung:
Karin Hofert
Tel.: 030 336 09-603
