10.06.2016

Nachwuchsjournalisten zu Gast im Johannesstift - Ein Bericht von den Schülerinnen Nura und Dila

Zum wiederholten Male besuchten Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Humboldhain das Johannesstift. Ziel der Fahrt ist die Erstellung einer Zeitschrift, die nicht nur für Mitschülerinnen und Mitschüler gedacht ist, sondern für den ganzen Kiez. Die „Kiezwelt“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Johannesstift-Kampagne Kinder beflügeln, dem Druckzentrum Laserline und der Schule. Das Besondere bei diesem Besuch war, dass die zwei Nachwuchsjournalistinnen Nura und Dila über ihre Erfahrungen im Johannesstift berichten:

Das Evangelische Johannesstift

Das Evangelische Johannesstift ist schon über 150 Jahre in Berlin.

1910 hat es seinen Standort in Berlin-Spandau gefunden. Es gibt 3400 Mitarbeiter in dem Evangelisches Johannesstift. Viele Häuser auf dem Gelände sind sehr groß, alt und haben eine Fassade aus Backsteinen. Viele Mitarbeiter kümmern sich im Johannesstift um alte Menschen, Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen.

Auf dem Gelände gibt es eine Schule, ein Krankenhaus und ein Hospiz (=Haus für sterbenskranke Menschen).

Auch in diesem Jahr konnten wir im Johannesstift an unserer Kiezwelt-Zeitung arbeiten. Am 4. April ging die aufregende Reise los. Wir fuhren von der Schule mit Bus und Bahn zum Johannesstift. Zum Glück hatten wir Anastasias Eltern, die unsere schweren Taschen und alles andere mit ihrem Auto dorthin brachten.

Zuerst trafen wir dann Frau Lukat, die uns ein wenig über das Johannesstift erzählte und uns alles zeigte. Dann durften wir zu unseren Zimmern. Geschlafen haben wir in einem Hotel, wo auch andere Menschen übernachten können. In unseren Zimmern gab es drei Betten, einen Fernseher, viele Schränke und in manchen Zimmern gab es auch eine Coach. Essen gab es immer in einem Restaurant. Beim Essen gab es auch vegetarisches Essen. Um 7:30 Uhr morgens mussten wir aufstehen, denn um 8:00 Uhr gab es Frühstück.

Dann ging das Arbeiten los. Wir packten die Laptops aus und schrieben an unseren Artikeln, suchten Fotos aus, überlegten uns Rätsel oder haben uns über andere Themen unterhalten. Wir hatten zum Arbeiten immer einen Raum, wo wir unsere Sachen lassen konnten. Nach dem Arbeiten hatten wir dann auch Pause und Mittagessen. In den Pausen durften wir uns das ganze Johannesstift ansehen. Wir gingen zur Buchhandlung, liefen zum Sportplatz oder zu dem kleinen Edeka-Laden, wo wir uns Eis und Süßigkeiten kaufen konnten. Am letzten Abend haben wir noch die Schwimmhalle besucht. Wir waren ganz allein dort. Das hat echt Spaß gemacht!

Wir hatten auch noch ein Geburtstagskind mit auf unserer Fahrt und haben zusammen leckere Torte gegessen.

Die Fahrt hat uns großen Spaß gemacht. Wir haben viel geschafft. Alle im Johannesstift waren sehr nett zu uns und wir möchten gerne bald wieder dorthin fahren.

Nura und Dila