09.11.2017

Kulturelle Selbstermächtigung für Berliner Kids!

Im KinderTheaterPlenum erforschten Kinder, was sie auf der Bühne sehen wollen

Märchen, Fantasy-Geschichten, Krimis, Party und Spaß wollen Kinder auf der Bühne sehen. Aber auch ernste Themen beschäftigen sie: Arbeitslosigkeit und Krankheit in der Familie, Einsam- und Gemeinsam-Sein, Mobbing und die Frage, wieso man überhaupt ausgegrenzt wird. Ein Appell ging dabei direkt an die Erwachsenen: „Ihr müsst auch mal genauer hinsehen!“

Das ist die Bandbreite der Geschichten, Inhalte und Formate, die sich Kinder auf der Bühne wünschen. 40 Berliner Kinder haben dazu vom 23. bis 26. Oktober 2017 im "GRIPS Podewil“ in Berlin in fünf verschiedenen Workshops geforscht. Ihre Sichtweisen, Lebenswirklichkeiten, Erfahrungen und Ideen haben sie inszeniert, mit sich selbst in der Hauptrolle und mit den GRIPS-Schauspielern Frederic Phung und Christian Giese.  Mit viel Applaus wurden am Donnerstag auf der GRIPS-Bühne im Podewil diese Geschichten und Themen der Öffentlichkeit präsentiert.

Am Freitag, den 27. Oktober, ging das KinderTheaterPlenum mit der Wahl eines neuen KinderTheaterBeirats, der das GRIPS Theater eine weitere Spielzeit in allen Belangen berät, zu Ende.

Die Idee für dieses KinderTheaterPlenum entstand im Herbst 2017 beim KinderTheaterParlament, bei dem Kinder ihr in der UN-Kinderrechtskonvention verbrieftes Recht auf Kulturelle Teilhabe in der Praxis überprüften. Eine Forderung, die die Kinder hatten, war, selbst zu bestimmen, was im Kindertheater gezeigt wird.

Einen Riesen-Dank an alle Unterstützer und Unterstützerinnen, die diese wunderbare Woche für die Kinder ermöglichten.

Das Projekt veranstalteten wir zusammen mit dem Verein „GRIPS-Werke“ und in Kooperation mit dem GRIPS Theater.