10.02.2017

Schule ohne Grenzen – erfolgreich auf dem Weg

Eine Schule ohne Grenzen. Ein Ort, an dem Kinder mit und ohne Behinderung miteinander und voneinander lernen. Das ist ein Traum vieler Eltern, der schon bald in Erfüllung geht. Seit ein paar Jahren steht für die August-Hermann-Francke-Schule und die Evangelische Schule Spandau fest: Eine solche Schule muss her! Dafür bedarf es aber eines Neubaus, der für alle Schüler mit den unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen und physischen Einschränkungen optimale Bedingungen bereithält. Doch die finanzielle Hürde schien bis vor knapp zwei Jahren unüberwindbar.

Viele Stiftungen, Förderinstitutionen und private Spender galt es nun ins Boot zu holen. Die Lotto-Stiftung sagte uns 3 Millionen Euro zu. Verteilt über die letzten beiden Jahre konnten durch viele persönliche Gespräche sowie durch Anträge bei Stiftungen und Unternehmen kleinere und größere Spenden verbucht werden.

Voller Anerkennung für die bereits geleistete Arbeit zeigte sich auch Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, bei ihrem Besuch als Ehrengast beim Erntedankfest. Sie besuchte den Stand des Freundeskreises, der ganz im Zeichen der Schule war. Doch auch nach all dem Erreichten wird noch viel Geld gebraucht.

Deshalb geht die Fundraising-Arbeit weiter. Auf der „Tribute to Bambi Gala“ konnten Sylke Hölscher als Geschäftsführerin der Behindertenhilfe und eine überzeugte Mutter die „Schule ohne Grenzen“ vorstellen. Dem Auftritt auf der Gala gingen zahlreiche Meldungen in Printmedien wie BUNTE, FREIZEIT SPASS und FREUNDIN voraus.

Im Herbst gab es tolle Neuigkeiten. Ein Mäzen ließ sich so sehr von der Idee begeistern, dass er anbot, die noch vorhandene Finanzierungslücke für den Bau mit einer Millionenspende zu schließen. Damit ist nun endgültig sicher: Die Schule wird gebaut! Die Erschließung des Baugrundes und die Innenausstatt ung müssen noch finanziert und organisiert werden. Und was wäre die neue Schule ohne einen inklusiven Sportplatz? Auch dessen Finanzierung und Planung steht für 2017 ganz groß auf der Agenda.

Für uns heißt das noch mehr Spenderinnen und Spender, Stiftungen und Unternehmen zu gewinnen. Für die beiden Schulen bedeutet es: Teams müssen zusammenwachsen, gemeinsame Projekte der Schüler werden fortgeführt und die menschliche und kollegiale Annäherung wird in großen Schritten angegangen – immer mit dem großen Ziel vor Augen, alle Schüler im Evangelischen Johannesstift spätestens 2019 in eine ausgereifte „Schule ohne Grenzen“ schicken zu können.