Das Evangelische Johannesstift

Johann Hinrich Wichern

 

 

 

„Lasst uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“
(1. Johannesbrief 3, 18)

 

 

 

 

 

Schon seit 150 Jahren gehört das Evangelische Johannesstift zu Berlin und spielt als Stiftung eine bedeutende Rolle für die soziale Kultur und für die Menschen in Berlin und Brandenburg. 

Keine Lippenbekenntnisse, sondern konkretes Engagement für Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen: Das steht im Mittelpunkt. So versteht die Stiftung ihren Auftrag.

Den Gründungsspruch aus dem 1. Johannesbrief 3, 18 hat Johann Hinrich Wichern der Stiftung 1858 mit auf den Weg gegeben. Daran wird konsequent und voller Überzeugung gearbeitet. Grundlage aller Angebote ist die Liebe zu Gott und den Menschen, wie sie durch Jesus Christus gelebt und gelehrt wurde. Deshalb übernimmt die Stiftung Verantwortung für die Menschen in Berlin und in anderen Bundesländern. Das Evangelische Johannesstift möchte zu einer menschlichen Kultur in der Gesellschaft beitragen, geprägt von christlicher Nächstenliebe.

Die Stiftung bietet Hilfe und Heimat, Begleitung und Pflege, Beratung und Förderung, und zwar in mehreren Arbeitsfeldern:
den Einrichtungen der Altenhilfe und des Wichernkrankenhauses, der Jugendhilfe, der beruflichen Förderung und Ausbildung und der Behindertenhilfe. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Stiftung beschäftigt, und die Sozialen Fachschulen und das Wichern-Kolleg stellen Ausbildungsplätze in vielen sozialen Berufen zur Verfügung.

Hauptsitz der Stiftung ist das Gemeinwesen in Berlin-Spandau. Auf dem 75 ha großen Stiftsgelände stehen ca. 60 Häuser inmitten einer parkähnlichen Anlage mit geschlossener Architektur, die geschaffen wurde, um für Menschen und ihre unterschiedlichen Bedürfnissen der Hilfe und Betreuung da zu sein. Weitere Standorte befinden sich in Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und in Niedersachsen.