14.07.2016

Das Evangelische Johannesstift unterstützt Leukämieforschung für Kinder

Mit einer Spende in Höhe von 364.000 Euro unterstützt das Evangelische Johannesstift die Forschung zur Behandlung von Leukämien bei Neugeborenen und Säuglingen an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Am 12. Juli übergaben Martin von Essen, Vorstandsvorsitzender des Johannesstifts, und Wilfried Wesemann, Geschäftsführer der Altenhilfe des Johannesstifts, auf der Kinderkrebsstation der MHH den Scheck an Forschungsleiter Dr. Jan-Henning Klusmann.

Martin von Essen sagte dazu: „Seit der Gründung des Johannesstifts gehört die Förderung von Kindern und Jugendlichen zu unseren besonderen Aufgaben. Deshalb freuen wir uns, auch auf diesem Weg wertvolle Unterstützung leisten zu können.“

MHH-Präsident Prof. Dr. Christopher Baum betonte die große Bedeutung der Arbeit, die durch die Spende gefördert wird: „Dr. Klusmann erforscht wichtige Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Behandlungswege mit besserer Wirksamkeit bei zugleich geringeren Nebenwirkungen.“ Gerade Kinder seien besonders anfällig für die bei Krebstherapien bekannten Nebenwirkungen. Leukämie ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern.

Das Geld stammt aus einer Erbschaft an des Evangelische Johannesstift. Die Erblasserin hatte gewünscht, dass ein Teil des Geldes der Leukämieforschung zugutekäme.

Scheckübergabe Johannesstift an Medizinische Hochschule Hannover

Von links: Dr. Manfred Elff, NIFE Implantatforschung, Prof. Dr. Christian Kratz, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Prof. Dr. Christopher Baum, MHH-Präsident, Dr. Jan-Henning Klusmann, Forschungsleiter, Martin von Essen und Wilfried Wesemann, Evangelisches Johannesstift, Berlin. (Quelle: MHH/Kaiser)