31.01.2018

Festakt im Französischen Dom zur Fusion

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wünscht Paul Gerhardt Diakonie gAG alles Gute und Gottes Segen

von links nach rechts: Ulrich Seelemann (Aufsichtsratsvorsitzender Paul Gerhardt Diakonie gAG), Ulrike Trautwein (Generalsuperintendentin und Vorsitzende des Stiftungsrates des Evangelischen Johannesstifts), Prof. Dr. Lutz Fritsche (Medizinischer Vorstand Paul Gerhardt Diakonie gAG), Bischof Dr. Dr. h. c. Markus Dröge, Pfarrer Martin von Essen (Sprecher des Vorstands Paul Gerhardt Diakonie gAG), Kirchenrätin Barbara Eschen (Direktorin des DWBO), Andreas Arentzen (Personalvorstand Paul Gerhardt Diakonie gAG), Andreas Mörsberger (Finanzvorstand Paul Gerhardt Diakonie gAG)Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin besiegelten das Evangelische Johannesstift und die Paul Gerhardt Diakonie ihren Zusammenschluss zur Paul Gerhardt Diakonie gAG. Der Sprecher des Vorstandes der Paul Gerhardt Diakonie, Pfarrer Martin von Essen, eröffnete den Festakt und begrüßte die Geladenen mit den Worten: „Wir freuen uns sehr, dass wir heute nach drei Jahren der Vorbereitung die zum 1. Januar vollzogene Fusion feiern und unter den Segen Gottes stellen.“

Der Festakt stand – wie bereits der gesamte Fusionsprozess – unter dem Motto des Liedes „Vertraut den neuen Wegen“ von Klaus-Peter Hertzsch (EG 395), auf das sich auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in seinem vorab übermitteltem Gratulationsschreiben bezog: „Auf ‚den neuen Wegen‘– welche Worte könnten besser auf diesen so wichtigen Schritt passen (...) – wünsche ich allseits alles Gute und Gottes Segen!“

Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Dr. h. c. Markus Dröge hielt die Predigt. „Unser Auftrag als Christen und als Kirche ist es, im Konzert der Krankenhäuser und der sozialen Unternehmungen mitzuspielen. Wir können zeigen, wie wir diese Arbeit verstehen und was uns daran wichtig ist“, so der Bischof vor rund 400 Gästen in der Französischen Friedrichstadtkirche. „Der neue Bund fürs diakonische Leben, den die Paul Gerhardt Diakonie und das Evangelische Johannesstift geschlossen haben, schafft die Möglichkeit, wirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben. So bleibt die Chance gewahrt, die Kultur zu leben, die wir als christliche Kultur schätzen und die sich niederschlägt in dem Menschenbild, das wir vertreten, in der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und in dem liebevoll-wertschätzenden Blick auf die, die schwach und krank sind.”

Bischof Dr. Dr. h. c. Markus DrögeAuch Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin, beglückwünschte die beiden Unternehmen zu diesem Schritt und betonte die „Verpflichtung und Verantwortung“, die ein so großer diakonischer Träger für die Menschen eingeht. Sie erinnerte an die Gründungsväter beider Unternehmen, denen immer eins wichtig war: die „Hilfe für die, die Hilfe benötigen.“ Ulrich Seelemann, Aufsichtsratsvorsitzender der neuen gAG, bedankte sich ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Nur durch ihr großes Engagement und ihre vorausdenkende Mitarbeit konnte diese Fusion gelingen.“

Der festliche Gottesdienst wurde von Mitarbeitenden beider Unternehmensteile gestaltet. Die musikalische Begleitung übernahmen Prof. Dieter Falk, Pianist und Musikproduzent (u.a. Pur, Patricia Kaas, Pe Werner), die Gruppe „drum attack – Trommeln gegen Gewalt und Drogen“ der Jugendsuchthilfeeinrichtung NEUStart in Zootzen sowie der Kantor des Evangelischen Johannesstifts, Jürgen Lindner und weitere Musiker.

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