09.03.2011

Rückblick: Begleitseminar „Islam“ vom 18. bis 20. Feb. 2011

Es ziemt Allah nicht, sich einen Sohn zuzugesellen... (Sure 19,35)

Abraham, Jesus, Moses, Noah, David, Saul, Elischa was haben dies Figuren gemeinsam? Sie und noch viele mehr kommen sowohl in der Bibel als auch im Koran vor.
Diese Gemeinsamkeiten und auch die Unterschiede der beiden Religionen haben wir in 2 1/2 schönen Tagen kennengelernt. Kreativ setzten wir uns mit den „5 Säulen des Islams“ auseinander und gestalteten diese Glaubensgrundlagen des Islams aus Umzugskisten, Zeitungen, Farben und Süßigkeiten. Am Samstag bereiteten wir uns vormittags auf den Besuch der Moschee vor und liefen dann in die Taiba Moschee in der Streitstraße. Dort wurden wir dann herzlich aufgenommen und Ferid Heider, der Imam der Gemeinde, erzählte uns über sein Leben als Sohn eines Moslems und einer polnischen Katholikin. Dann ging er auf Fragen ein, die uns unter den Nägeln brannten. Daraus entwickelte sich eine freundschaftliche Diskussion über unsere beiden Religionen, die leider viel zu früh beendet werden musste. Wieder im Haus der Schwestern- und Brüder angekommen, gab es schriftliche Gespräche über den Glauben und theologischen Input. Den Abend ließen wir dann bei dem Film „Paradise Now“ und einer anschließenden Diskussion ausklingen. Am Sonntag befassten wir uns noch einmal mit dem interreligiösen Dialog und wie dieser in Gemeinden umgesetzt werden könnte.

Kay Brüggemann (Diakonschüler zwischen Vorstudium und Fachausbildung)