Berufliche Möglichkeiten

Durch die Kombination von sozialer Profession und theologischer Kompetenz ergeben sich vielfältige berufliche Möglichkeiten und gute Chancen, einen Arbeitsplatz zu erhalten, der den eigenen Vorstellungen entspricht.

Diakoninnen und Diakone arbeiten in Kirchengemeinden, in überregionalen kirchlichen Dienststellen und diakonischen Einrichtungen. Sie sind tätig in der Sozialarbeit, in pflegerischen und erzieherischen Arbeitsfeldern, in der Bildungsarbeit, in Verkündigung, Seelsorge und Beratung. Ein Leitbild für Diakoninnen und Diakone hat die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz 2010 veröffentlicht.

 

Arbeiten als Diakonin in der Kinder- und Jugendarbeit einer Kirchengemeinde

 

Arbeiten als Diakon in der Seemannsmission

Ich bin Martin Struwe, Seemannsdiakon in Cuxhaven.Martin Stuwe (rechts) bei einem SchiffsbesuchIch bin als Seelsorger für die Menschen an Bord der Schiffe im Hafen zuständig. Ich besuche Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder Rang auf den Schiffen. Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist „Kaffeetrinken“ – denn das bedeutet an Bord „Ich habe Zeit!“ Und das ist bei Besuchern an Bord selten. Mir ist es wichtig dass grade die praktischen Dinge, wie z.B. Ausflüge, Einkaufsfahrten oder das Ermöglichen von Telefonaten in die Heimat als Seelsorge verstanden werden. Zu meinen Hauptaufgaben gehört auch die Öffentlichkeitsarbeit und das Fundraising, um die Arbeit auch in Zukunft finanzieren zu können. Ich sehe mich als Teil eines weltweiten Netzwerkes von Seemannsmissionen.
Die Kombination von Diakon und Seefahrt ist für mich perfekt. Nach 12 Jahren freue ich mich noch immer wenn ich in die Hafenatmosphäre eintauchen kann.

 

Arbeiten als Diakon in einem Kooperationsprojekt zwischen Schule und Kirchenkreis

Diakon Jens Häußer arbeitet an einer Spandauer Schule, die eine Kooperation mit dem Kirchenkreis Spandau eingegangen ist.

 

Arbeiten als Diakonin in der Gehörlosenseelsorge

Diakonin Dorothea Engelbrecht predigt in einem Gottesdienst für GehörloseMein Name ist Dorothea Engelbrecht. Ich bin in der Mecklenburgischen Landeskirche mit der Gehörlosenseelsorge beauftragt. Gehörlosenseelsorge ist gebärdensprachlich orientierte Gemeindearbeit und besteht aus Verkündigung, Seelsorge, Diakonie und Bildungsarbeit. Die Kommunikationsform der Gemeinde ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Das Wunderbare an dieser besonderen Aufgabe ist die Möglichkeit, in eine andere Welt einzutauchen, eine neue Sprache zu lernen, die Kultur und Lebensweise gehörloser Menschen kennen zu lernen und nach deren Bedarf sehr selbst bestimmt Angebote machen zu können- mit Abstand die herausfordernste, kreativste und schönste Aufgabe in meinem bisherigen Berufsleben!