Unsere persönlichen Empfehlungen

ROMAN Adriana Altaras: Die judische Souffleuse

Adriana liebt ihren Beruf über alles: Sie begann als Schauspielerin, hat in Berlin ein Theater gegründet, führt Regie und als Krönung inszeniert sie Opern! Nachteil: Dazu gehört auch, in hässlichen deutschen Provinzstädten zu arbeiten. Und plötzlich in der Oper vor vierzig wildfremden Chormitgliedern und Solisten zu stehen und diese von ihrer Idee wie „Die Entführung aus dem Serail“ gespielt werden muss zu überzeugen. Kein Problem, Adriana verschafft sich Autorität!
Doch zum Problem wird ausgerechnet die Souffleuse Susanne, die von Adriana zäh und unnachgiebig Unterstützung bei ihrem Problem verlangt: Susanne, eigentlich Sissele, ist Jüdin wie Adriana und mit dem Leben dank der Bücher Adrianas bestens vertraut. Nur Adriana wird es gelingen, Sisseles Verwandtschaft zu finden, die nach dem Holocaust in alle Winde zerstreut wurde und nach der Sissele seit Jahrzehnten vergeblich sucht. Mit unglaublicher Tragikomik erzählt dieser Roman von dem Wahnsinn des Theateralltags und von der erschütternden Reise der beiden in die Vergangenheit. Und von einer Familienzusammenführung, die so unglaublich ist, dass sie nur wahr sein kann! (Margret Weiß)

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KRIMI Deepa Anappara: Die Detektive vom Bhoot-Basar

Das Buch spielt am Rande einer nordindischen Großstadt, dort, wo die einfachen Leute wohnen. Der neunjährige Jai stellt plötzlich fest, dass in seiner Nachbarschaft Kinder verschwinden. Und weil sich Jai für Krimigeschichten begeistert und die Polizei nichts unternimmt, macht er sich zusammen mit seiner Freundin Pari und seinem Freund Faiz schließlich auf die Suche. Spielerisch, berührend und mit viel Humor behandelt „Die Detektive vom Bhoot-Basar“ die ernstesten Themen von Kinderarbeit über den Gleichberechtigungskampf der Frauen bis hin zum globalen Kapitalismus und seinen Auswirkungen auf Millionen von Menschen in Indien. Es erzählt von den Farben und Widersprüchen des heutigen Indien, von sozialen und religiösen Spannungen, Korruption und Ungerechtigkeit, vor allem aber von der unbesiegbaren Vitalität dreier Kinder, von deren Wagemut, Unschuld und überbordender Phantasie.

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KINDERBUCH Kirsten Boie: Das LESEN und ich

Frau Obermann macht auf die engagierte Schrift der berühmten Kinderbuchautorin Kirsten Boie
(King-Kong, Juli, Ritter Trenk, Möwenweg) aufmerksam:

Die Autorin feiert dieses Jahr ihren 70. Geburtstag und engagiert sich seit vielen Jahren für die Leseförderung von Kindern. 2019 hat sie mit der „Hamburger Erklärung“ auch auf den politischen Bühnen für Aufsehen gesorgt. Zu ihrem 70. Geburtstag erscheint nun eine Streitschrift, in der sie sich voll und ganz dem Thema Lesen verschrieben hat. Die Autorin erzählt, wie sie selbst als Kind das Lesen entdeckte, wie sich ihr neue Welten eröffneten und wie immens die gesellschaftliche Bedeutung des Lesens für die Gegenwart und unsere gemeinsame Zukunft ist. „Jedes Kind muss Lesen lernen!“

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