Wie geht es weiter?

Ethnisch-politisch und religiös aufgeladene Konflikte in der Schule

Im Projekt „Wie geht’s weiter?“ wird gemeinsam mit Schulen das Thema ethnisch-politisch und religiös aufgeladener Konflikte bearbeitet. Mit Workshops, Seminaren und begleitender Beratung wollen wir die Jugendlichen und die Lehrkräfte dabei unterstützen, diese emotional sehr aufgeladenen Themen bearbeiten zu können.
Hauptziel des Projektes ist die Steigerung des Integrationspotenzials und die Erweiterung von interreligiösen und interkulturellen Kompetenzen bei Jugendlichen mit Drittstaatsangehörigkeit.
Der Projektansatz basiert auf den Erfahrungen des Projektes zum Thema Nahostkonflikt und ist eine inhaltliche und methodische Weiterentwicklung. Er ist ganzheitlich und partizipatorisch und wird methodisch umgesetzt durch Lernen am Modell (Tandem-Teaching), Biografiearbeit, Betzavta-Methoden, Methoden der Konflikttransformation und Teambildung.
Bei der Projektumsetzung kooperieren wir mit Schulen in den Berliner Innenstadtbezirken (Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg), mit denen uns bereits eine lange Zusammenarbeit verbindet. Das Angebot wird in der Klassenstufe neun umgesetzt, dabei sollen alle Schüler dieser Klassenstufe erreicht werden. Begleitend dazu stehen Seminarangebote für Lehrkräfte allen Lehrerinnen und Lehrern der Schulen offen.
Wir arbeiten mit einem interreligiös und interkulturell aufgestellten Projektteam.
Das Projekt wird gefördert aus dem Europäischen Integrationsfonds.
Projektlaufzeit: 01.07.2011 bis 30.06.2012
Projektleitung: Julia Stertz

 

Das Projekt wurde am 10. Mai 2012 mit dem Präventionspreis 2012 der Stiftung „Bündnis für Kinder. Gegen Gewalt.“ ausgezeichnet.