Charity-Projekt 2009

Mit Spenden in Höhe von 13.000 Euro unterstützte der Run of Spirit 2009 den Bau des House of Hope in Kenia.

Ehrengast Henry Wanyoike mit Begleiter Lennart Sponar Der gebürtige Kenianer hat eine außergewöhnliche Ausstrahlung. In seiner Gegenwart spürt man die Kraft und den Mut, mit dem Henry Wanyoike nach seiner Erblindung sein Leben in die Hand genommen hat. Er ist ein Ausnahmeathlet, hat acht Weltrekorde aufgestellt und drei Goldmedaillen bei den Paralympics gewonnen. Menschen mit Behinderung gibt der dreimalige Paralympics-Sieger Kraft, Hoffnung und ermutigt sie, an sich selbst zu glauben, auch wenn sie sich in scheinbarer Ausweglosigkeit befinden. Henry Wanyoike hat nie aufgegeben und hat alle seine Schicksalsschläge nicht nur überstanden, sondern ist an ihnen gewachsen. Im Alter von 21 Jahren, morgens von seiner Mutter geweckt, ereilte ihn das Schicksal seiner Erblindung. Zunächst verstand er nicht, worum es ging, weil für ihn noch tiefste Nacht war. Doch diese Dunkelheit blieb. Nach Zweifeln an Gott und der Welt, schöpfte er nach einiger Zeit wieder neuen Mut und fand nach viel Fürsprache auch zu seinen sportlichen Wurzeln zurück. Der heute 36-jährige beeindruckt seine Zuhörer, wenn er sie an seiner Geschichte teilhaben lässt und euphorisiert jeden mit seinem
Charme und seiner Art, sein Leben zu leben. „Die Energie, die in diesem Phänomen steckt, möchten wir beim Run of Spirit von Läufer zu Läufer weitergeben“, sagt der Pressesprecher des Evangelischen Johannesstifts, Wolfgang Kern und erwartet ein großes Lauffest für die ganze Familie.

Theresias House of Hope

Henry Wanyoike gibt mit dem „Theresias House of Hope“ jungen Menschen eine Chance auf ein selbstständiges Leben. Dieser Wunsch geht nun in Erfüllung und das Evangelische Johannesstift konnte dazu beitragen.

Theresias House of Hope

"Der Rohbau der ersten Bauphase ist vollständig fertig gestellt. Nach den langen Verzögerungen durch die Unruhen vor den Wahlen 2009, der ewig andauernden Grundstücksüberschreibung , der Vermessungen, der Planungsgenehmigungen usw., ging es nach vier Jahren 2010 endlich richtig los.
Gleich neben dem Kanjeru-Slum, in dem ich meine ersten Lebensjahre verbracht habe, entsteht das Haus für bedürftige Kinder in dieser Gegend. Gebaut wird es von Handwerkern, die dort leben und das Geld nötig brauchen. Im „Haus der Hoffnung” sollen die Kinder der Ärmsten, viele Waisen, die durch Verwandte aufgezogen werden, jeden Tag eine warme Mahlzeit bekommen und auf den Schulunterricht vorbereitet werden. Im ersten Bauabschnitt entstehen zwei Klassenräume, ein Meetingraum, wo es Essen und Tee mit Milch gibt, eine Küche und ein Büro, wo auch das Lehrmaterial gelagert werden kann.
Danke. Euer Henry, im Januar 2010"