Unterrichtsinhalte

Unterricht und Praktika an der Fachschule für Heilerziehungspflege beziehen sich auf die Begleitung, Assistenz, Beratung und Bildung von Menschen mit Behinderung.


Der Unterricht ist nach dem Lernfeldkonzept organisiert und umfasst folgende Handlungsfelder:

  • HeilerziehungspflegerInnen in Beziehung zu Menschen mit Behinderung.
  • HeilerziehungspflegerInnen in Beziehung zum Team.
  • HeilerziehungspflegerInnen in Beziehung zu institutionellen und rechtlichen Bedingungen.
  • HeilerziehungspflegerInnen in Beziehung zur Gesellschaft.

Fachrichtungsübergreifender Unterricht findet in den Fächern Deutsch, Englisch, Religion/Ethik statt.

Ziel der Ausbildung ist die Entwicklung der Studierenden zu kompetenten, reflektierten und engagierten sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Fachkräften.

 

Die Ausbildung erstreckt sich über 6 Semester:
 

1. Semester

Probehalbjahr

Unterricht

2. Semester

Unterricht & 10-wöchiges Praktikum

3. Semester

Unterricht & 10-wöchiges Praktikum

4. Semester

Unterricht & 12-wöchiges Praktikum

5. Semester

Unterricht & 12-wöchiges Praktikum

6. Semester

Prüfungssemester

Unterricht und Prüfungen

 

Antrag auf staatliche Anerkennung

 

Inhalte der Vollzeit-Ausbildung:
 

1. Fachrichtungsübergreifender Unterricht

  • Deutsch
  • Fremdsprache (Englisch)
  • Religion/Ethik

 

2. Fachrichtungsbezogener Unterricht / Lernfelder


Handlungsfeld A: Der HEP in Beziehung zu Menschen mit Behinderungen

  • LF 1: Menschen mit Behinderungen individuell und situationsbezogen verstehen, begleiten, fördern u. pflegen
  • LF 2: Gemeinsam mit behinderten Menschen Lebenswelten strukturieren und gestalten
  • LF 3:Prozesse der Wahrnehmung, Bewegung und des kreativen Gestaltens entwickeln und erproben


Handlungsfeld B: Der HEP in Beziehung zum Team

  • LF 4: Eigene Tätigkeiten und persönliche Kompetenzen reflektieren und Zusammenarbeit gestalten


Handlungsfeld C: Der HEP in Beziehung zu institutionellen und rechtlichen Bedingungen:

  • LF 5:Kriterien für Qualität im eigenen Tätigkeitsfeld entwickeln, Qualität sichern und evaluieren
  • LF 6:Die eigene rechtliche Stellung und die der Menschen mit Behinderungen kennen und auf die Tätigkeit als Heilerziehungspfleger/in übertragen
  • LF 7:Strukturen und Organisationsformen von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen analysieren und administrative Tätigkeiten ausüben


Handlungsfeld D: Der HEP in Beziehung zur Gesellschaft

  • LF 8: Gesellschaftliche und soziokulturelle Prozesse als Bedingungen des heilerziehungspflegerischen Handelns erkennen und daraus Schlussfolgerungen für die Arbeit ziehen
  • LF 9: Mit Massenmedien reflektiert umgehen und diese im heilerziehungspflegerischen Arbeitsprozess anwenden

 

3. Praxisbegleitender Unterricht und Praktika

 

In die Berufsausbildung sind vier Praktika in verschiedenen Bereichen der Behindertenhilfe integriert.