Ein Ort für das Leben – bis zum Schluss. In unseren Hospizen begleiten wir Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. Dabei stehen nicht die Krankheit, sondern der Mensch, seine Wünsche und seine Würde im Mittelpunkt. Wir schaffen Räume, in denen Abschiednehmen in Ruhe und Geborgenheit möglich ist, unterstützt durch hochqualifizierte Pflege und liebevolle Zuwendung.
Eine wichtige Mission – gemeinsam getragen
Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, Sterbende nicht allein zu lassen. Dennoch schreibt der Gesetzgeber vor, dass stationäre Hospize nur zu 95 % durch die Kranken- und Pflegekassen finanziert werden. Die verbleibenden 5 % der laufenden Kosten müssen wir jedes Jahr über Spenden aufbringen. Ohne Ihre Hilfe könnten wir diese wichtige Begleitung nicht in diesem Umfang leisten.
Unsere vier Häuser im Überblick
- Simeon-Hospiz (im Evangelischen Johannesstift, Berlin-Spandau)
Inmitten des grünen Geländes des Johannesstifts bietet das Simeon-Hospiz einen geschützten Rückzugsort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf der engen Anbindung an das Stiftsleben und der seelsorgerischen Begleitung, die den Gästen und ihren Angehörigen in schweren Stunden Halt gibt.
- Paul-Gerhardt-Hospiz (Berlin-Wilmersdorf)
Zentral und dennoch ruhig gelegen, zeichnet sich dieses Haus durch seine familiäre Atmosphäre aus. Das Team legt großen Wert auf die individuelle Gestaltung des Alltags und ermöglicht es den Gästen, so autonom wie möglich zu bleiben – getragen von professioneller Palliativerfahrung.
- Friederike-Fliedner-Hospiz (Berlin-Mitte)
Dieses Hospiz steht für eine offene und zugewandte Begleitung in einem lebendigen Kiez. Hier wird Inklusion großgeschrieben: Wir begegnen jedem Gast mit tiefem Respekt vor seiner Biografie und schaffen einen Ort der Ruhe inmitten des urbanen Lebens.
- Katharina-von-Bora-Hospiz (Wittenberg)
Unser Haus in der Lutherstadt Wittenberg ist fest in der Region verwurzelt. Ein Schwerpunkt ist die ganzheitliche palliative Versorgung, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen im Blick hat. Das Hospiz bietet Raum für Stille, aber auch für das gemeinsame Erleben der verbleibenden Zeit.