Komisches Theater zum Frauentag

Am 08. März, dem Internationalen Frauentag verwandelte sich der Kastaniengarten in ein Kleinkunst-Theater: Die Frauen-Ensemble „Metahormosen“

Komisches Theater zum Frauentag

Die Wechseljahre mal anders betrachtet

Am 08. März, dem Internationalen Frauentag verwandelte sich der Kastaniengarten in ein Kleinkunst-Theater: Die Frauen-Ensemble „Metahormosen“ trat mit einem launigen Stück „zu und in den Wechseljahren“ auf. Die rund 30 Zuschauer*innen – darunter fünf Männer  – erlebten Komisches, Ironisches und Ernstes zu diesem Thema, das unweigerlich jede Frau irgendwann mal beschäftigt. 

Schweißausbrüche gab es vorher aber aus einem anderen Grund: Eine der beiden Schauspielerinnen war kurzfristig erkrankt, so dass Antje das Zwei-Frauen-Stück ganz allein wuppte. Respekt! Mit wechselnden Kostümierungen schlüpfte sie in unterschiedliche Frauenrollen. Mal war sie die aufgebrachte Managerin, mal die brave (Schwieger)-Tochter, mal die Hausfrau, Ehefrau, Familienfrau - am besten alles gleichzeitig. Da wurde der Kuchenteig schnell mal zur Stressknete. Und das inmitten von Hitzewallungen, durchwachten Nächten und Heulanfällen. Antje, das kam sehr überzeugend rüber! Sehr nett etwa die Szene vom „letzten Eisprung“, wo ein Ei aus einer knallblauen Tuba kullerte. Eine Prise Sozialkritik war auch dabei, als Antje ihre Rentenberechnung erhielt: Zum Heulen. Am Ende gab es viel Applaus für Antje, die ihre (unfreiwillige) Rolle bestens gemeistert hat. 

Vielen Dank an Anne Hanhörster, Julia Heckhausen und weitere Helferinnen im Hintergrund, die für die angenehme Kleinkunst-Atmosphäre mit Tischchen, Getränken, Knabbereien, Blumen und Kerzen sorgten. Natürlich durfte auch die obligatorische Rose für jede Frau am Ausgang nicht fehlen. Es war wirklich an alles gedacht. Danke! (bs)

Komisches Theater zum Frauentag
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