Vom Pariser Flair bis zur russischen Romantik: Saxophon-Konzert in der Stiftskirche
Erleben Sie in diesem abwechslungsreichen Konzert die Klangvielfalt und Ausdrucksstärke des Saxophons. Freuen Sie sich auf ausgewählte Stücke, eine Uraufführung, den den grotesken Humor und den leichten fröhlichen Sound des Paris sowie die fesche Atmosphäre des Berliner Nachtlebens der 1930er Jahre aufleben lassen:
Darius Milhaud brachte es einst auf den Punkt: Das Saxophon „presst aus Träumen die Essenz“. 1840 von Adolphe Sax entwickelt, fand das Instrument seinen Weg über Opern- und Symphonieorchester bis in die Kammermusik – und wurde in den 1920er Jahren schließlich zum Sound einer ganzen Epoche.
Am Sonntag, den 20. September 2026 um 17:00 Uhr, entführen der renommierten Saxophonsolist Detlef Bensmann und das Ensemble Consortium Artis Berlin das Publikum in der Stiftskirche in diese facettenreiche Klangwelt.
Das Publikum erwarten besondere Bearbeitungen historischer Meisterwerke: Alexander Glasunows Konzert aus dem Jahr 1934 erstrahlt in einer Bearbeitung aus dem Jahr 2026 mit neuem, dunklem russischen Kolorit. Im Kontrast dazu bringt Jacques Iberts überarbeitetes Concertino den grotesken Humor und den leichten, fröhlichen Geist des Paris von 1935 auf die Bühne. Einen ergreifenden Höhepunkt bildet zudem die Uraufführung von Bensmanns neuester Solokomposition „Den gelben Astern ein Lied“ für Kontrabass, inspiriert durch die Poesie der jungen Selma Meerbaum.
Mit Musik von Jacques Ibert, Alexander Glasunow, Ursula Mamlok, Adolf Busch, Ernst-Lothar von Knorr und Detlef Bensmann.
Der Eintritt ist frei; um Spenden für wird gebeten.